The times are wrong often.
The tenses are often wrong.
Gesagt: „The times are wrong often.“ Zurückgekommen: „The tenses are often wrong.“
Fünf Wörter, zwei Sachen. Dass die Zeitformen im Englischen nicht times heißen, ist eine eigene Geschichte — das ist die früheste Stunde vom Februar, von der ich noch die Rückmeldung habe, und ich habe darin ausgerechnet über Grammatik geredet. Hier geht es um das andere: um often.
Ich hatte den Satz schon draußen, als mir often einfiel. Ich hängte es hinten an. Zurück kam es an einer anderen Stelle — vor dem wrong.
Was ich über die Stelle verstanden habe
Often, always, never, usually, sometimes haben im englischen Satz eine Position in der Mitte, und die ist ziemlich genau festgelegt. Also hat mit Häufigkeit nichts zu tun, steht aber an derselben Stelle:
Vor dem Vollverb: I often forget the word.
Nach be: The tenses are often wrong.
Nach dem ersten Hilfsverb: I have always wanted that. · I will never remember it.
Das be ist der Teil, den ich mir merken musste: Bei jedem anderen Verb steht das Wort davor, bei am, is, are, was, were dahinter. Und wenn beides im Satz vorkommt, gilt das Hilfsverb, nicht das be dahinter: I have always been wrong, nicht I have been always wrong.
Was ich nicht behaupten kann, ist, dass das Satzende verboten wäre. I go there often ist richtiges Englisch, und man hört es. Warum mein Satz trotzdem umgestellt wurde, kann ich nicht zu einer Regel machen — dafür bin ich nicht genug vom Fach.
Was ich sicher weiß, reicht mir aber: Im Aussagesatz funktioniert die Stelle in der Mitte immer. Deshalb nehme ich sie, wenn ich unsicher bin. Bei always würde ich das Ende gar nicht erst versuchen; I go there always habe ich noch von niemandem gehört.
Der zweite Fall, und er lag anders
Knapp vier Wochen später, es ging um Krieg und Geschäfte: war is every time so a business. Zurückkam war is always such a business.
Beim ersten Hinsehen dachte ich, das gehört zum selben Muster. Tut es nicht. Die Stelle war richtig — direkt hinter is, genau dort, wo sie hingehört. Falsch war das Wort. Ich hatte „jedes Mal“ wörtlich übersetzt. Every time gibt es, aber es hängt an einem Anlass, an einer Gelegenheit, die sich wiederholt: every time I see her, it works every time. Für „immer“ im Sinne von „grundsätzlich, von der Sache her“ steht always.
Für mich gehören die beiden Sätze trotzdem zusammen. Es ist dasselbe Feld — wie oft etwas passiert —, und es ist zweimal beim Sprechen danebengegangen, aus zwei verschiedenen Gründen. Beim ersten Satz war die Stelle falsch, beim zweiten das Wort.
Woher es bei mir kommt, so wie ich es mir erkläre
Beim ersten Satz kann ich es nicht auf das Deutsche schieben, und ich habe es versucht. Auf Deutsch sage ich „Die Zeitformen sind oft falsch“ — dieselbe Stelle wie im Englischen, direkt vor dem falsch. Mein Deutsch hätte mir den Satz richtig gebaut. Ich habe die Stelle trotzdem verpasst.
Was übrig bleibt, ist kein Sprachvergleich, sondern eine Reihenfolge. Der Satz war fertig, bevor often dazukam. Und ein Satz, der schon läuft, hat nur noch hinten Platz.
Auf Deutsch fällt mir das nie auf, weil ich die Stelle im Vorbeigehen treffe. Auf Englisch ist beim Sprechen so viel gleichzeitig zu erledigen, dass für die Reihenfolge nichts übrig bleibt — und so hänge ich an, was mir noch einfällt. Die Regel dazu kannte ich. In einem Lückentext hätte ich often ohne Nachdenken an die richtige Stelle gesetzt.
Woran ich es jetzt im eigenen Satz merke
Ich habe zwei Sätze im Kopf, an denen ich die Stelle nachschlage, ohne nachzuschlagen:
I am often wrong. (nach be)
I often get it wrong. (vor dem Vollverb)
Damit treffe ich die Position auch in einem Satz, den ich nie zuvor gesagt habe.
Und für den Fall, der mir am häufigsten passiert — das Wort fällt mir erst ein, wenn der Satz schon läuft: Ich rede den Satz zu Ende und sage den nächsten mit often an der richtigen Stelle. Das ist mir lieber als ein angehängtes Wort, und es kostet nichts. Es zählt ja niemand mit.
Was mich daran am meisten überrascht hat
Zwischen den beiden Sätzen lagen knapp vier Wochen und zwei Englisch-Stunden. Beide Male ging es darum, wie oft etwas passiert, und beide Male habe ich im Moment danach nichts bemerkt. Aufgefallen ist es mir erst, als ich Monate später alle Rückmeldungen nebeneinandergelegt habe.
Einzeln ist so etwas ein Versprecher. Erst in der Reihe wird daraus etwas, gegen das man üben kann — der Unterschied zwischen „das ist mir gerade passiert“ und „das mache ich immer“. Genau diese Reihe soll die App später sehen: reden, zurückbekommen, was einen ausbremst, und dann gezielt dagegen anüben. Von Hand hat mich das ein halbes Jahr gekostet.